Schutz für motorisierte Krankenfahrstühle im KFZ Schutzbrief
Wie die Hilfe bei Panne und Unfall im Alltag funktioniert
Wer auf einen Elektrorollstuhl oder ein Elektromobil angewiesen ist, braucht im Alltag Verlässlichkeit. Fällt das Fahrzeug durch einen technischen Defekt oder einen Unfall aus, ist die eigene Mobilität sofort stark eingeschränkt. Über einen Schutzbrief wie den BAVC Mobilschutz in den Tarifen EURO und WELT kannst du diese Fahrzeuge absichern. Der Schutz hängt dabei an dir als Person, nicht an einem bestimmten Kennzeichen. Das bedeutet, dass du Hilfe erhältst, wenn du mit deinem eigenen oder einem geliehenen Krankenfahrstuhl unterwegs bist.
Welche Leistungen greifen im Ernstfall?
1. Pannen- und Unfallhilfe vor Ort. Bleibt dein Elektrorollstuhl oder Scooter liegen, wird ein Pannenhelfer organisiert. Die Kosten für die Anfahrt und Reparaturarbeiten direkt am Schadenort werden vollständig übernommen. Wenn du die Hilfe selbst organisierst, erstattet der Club die entstandenen Kosten bis zu einem tariflich festgelegten Höchstbetrag.
2. Abschleppen und Bergen. Lässt sich das Fahrzeug vor Ort nicht reparieren, wird es in die nächste geeignete Werkstatt geschleppt. In Deutschland kannst du das Fahrzeug innerhalb eines bestimmten Umkreises auch zu deiner Wunschwerkstatt bringen lassen. Sollte das Fahrzeug von der Straße abgekommen sein, ist auch die Bergung komplett abgedeckt.
3. Fahrzeugunterstellung. Muss das Fahrzeug nach einer Panne oder einem Unfall vorübergehend sicher abgestellt werden, übernimmt der Schutzbrief die Sicherungs- und Einstellkosten für bis zu zwei Wochen.
Geltungsbereich und Kosten der Tarife
Der Mobilschutz EURO gilt in ganz Europa und den Mittelmeer-Anrainerstaaten. Der Tarif WELT dehnt den Schutz für dich als Person weltweit aus. Der Jahresbeitrag für den Tarif EURO liegt bei 84,50 Euro für Einzelpersonen und bei 93,50 Euro für Familien. Für den weltweiten Schutz im Tarif WELT zahlst du als Einzelperson 94,50 Euro pro Jahr und als Familie 113,50 Euro. Für den Leistungsumfang sind immer die genauen Bedingungen des Anbieters maßgeblich.
Mein Tipp:
Achte beim Abschluss genau darauf, dass dein Krankenfahrstuhl ausschließlich privat genutzt wird. Gewerbliche Fahrten sind vom Schutz ausgeschlossen. Wenn du im Alltag oder im Urlaub in Mannheim und Umgebung auf deinen Scooter angewiesen bist, empfehle ich dir den EURO-Tarif. Der Beitrag ist überschaubar, und du musst dir keine Gedanken machen, wie du bei einer leeren Batterie oder einem Reifenschaden sicher nach Hause kommst.
Wir klären gemeinsam in einem kurzen Gespräch, welcher Schutzbrief am besten zu deiner persönlichen Lebenssituation und deinen Fahrzeugen passt. So stellen wir sicher, dass du genau die Hilfe bekommst, die du im Ernstfall brauchst.
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Quellen
Der Artikel ist eine allgemeine Information und ersetzt keine individuelle Beratung.
Häufige Fragen
Ist der Schutzbrief an mein eigenes Fahrzeug gebunden?
Nein, der Schutz hängt an dir als Person und nicht an einem bestimmten Kennzeichen. Du bist also auch dann abgesichert, wenn du mit einem geliehenen Krankenfahrstuhl oder Elektrorollstuhl unterwegs bist.
Was passiert, wenn mein Elektromobil unterwegs eine Panne hat?
Es wird ein Pannenhelfer organisiert, der versucht, den Schaden direkt vor Ort zu beheben. Ist das unmöglich, wird dein Fahrzeug in die nächste Werkstatt oder innerhalb eines bestimmten Umkreises zu deiner Wunschwerkstatt geschleppt.
Wie viel kostet der Mobilschutz im Jahr?
Für den europäischen Schutz zahlst du als Einzelperson 84,50 Euro und als Familie 93,50 Euro jährlich. Der weltweite Tarif kostet 94,50 Euro für Singles und 113,50 Euro für Familien.
Gibt es beim Schutz für meinen Krankenfahrstuhl auch Ausschlüsse?
Ja, die Absicherung gilt nur für Fahrten, die du rein privat unternimmst. Sobald du das Fahrzeug gewerblich nutzt, besteht über diese Tarife kein Schutz.
Christian WillmannVersicherungsmakler in Mannheim
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Bilder sind KI-generiert