Direkt zum Inhalt

Privathaftpflicht

 

 

Die Privathaftpflicht ist die wichtigste Versicherung für jeden Privatkunden. Aus dem bürgerlichen Gesetzbuch ergibt sich eine Ersatzpflicht für alle Schäden, die man - vorsätzlich oder fahrlässig - einem Dritten zufügt.

Die Ersatzpflicht ist in der Höhe unbegrenzt und kann daher existenzbedrohende Größenordnungen erreichen.

Die Privathaftpflichtversicherung ist daher unverzichtbar.
Die Privathaftpflichtversicherung kennt jedoch auch Ausschlüsse, für die ggf. spezielle Haftpflichtversicherungen benötigt werden.
Die wichtigsten Beispiele hierfür sind:

• Haftpflichtversicherungen für den beruflichen und gewerblichen Bereich

• Tierhalterhaftpflichtversicherung

• Kfz-Versicherungen

• Haus- & Grundbesitzerhaftpflicht

• Gewässerschadenhaftpflicht (z.B. für den Öltank der Heizungsanlage)

• Wassersporthaftpflicht

• Jagdhaftpflicht

Andere Ausschlüsse sind hingegen zusätzlich im Rahmen der Privathaftpflicht versicherbar. Die wichtigsten Beispiele:

• von deliktunfähigen Kindern verursachte Schäden (i.d.R. Kinder unter 7 Jahre)

• Schäden an geliehen und gemieteten Sachen

• Schäden im Rahmen von Gefälligkeiten (z.B. Nachbarschaftshilfe)

Darüber hinaus bietet die Privathaftpflicht oft Erweiterungen, die nicht direkt mit der Haftung in Zusammenhang stehen, aber durchaus interessant sein können.

Das bekannteste Beispiel hierfür ist die Ausfalldeckung.
Die Ausfalldeckung leistet gemäß den zugrunde liegenden Bedingungen, wenn der Versicherungsnehmer oder eine mitversicherte Person von einem Dritten geschädigt wird, und die daraus resultierende Schadenersatzforderung gegen den Dritten nicht durchgesetzt werden kann.

In der Single-Privathaftpflicht wird lediglich der Versicherungsnehmer selbst versichert. In der Familienprivathaftpflicht sind neben dem Lebenspartner auch die Kinder mitversichert. In der Regel endet der Versicherungsschutz für unverheiratete Kinder in der Familienhaftpflicht mit dem Abschluss der Erstausbildung.