Elektrofahrzeug: die Bauarten und was sie für die Versicherung bedeuten
„Elektroauto“ ist ein Sammelbegriff. Dahinter stecken mehrere Bauarten, die sich technisch deutlich unterscheiden – und das wirkt sich darauf aus, worauf du bei der Versicherung achten musst.
Batterieelektrofahrzeug (BEV)
Das reine Elektroauto. Es hat ausschließlich einen Elektromotor und eine extern aufladbare Batterie, keinen Verbrennungsmotor. Der Akku ist hier das mit Abstand teuerste Bauteil, entsprechend hängt fast alles an der Frage, wie gut er abgesichert ist.
Plug-in-Hybrid (PHEV)
Die Kombination aus Verbrenner und extern aufladbarem Elektroantrieb. Beide Systeme können das Fahrzeug bewegen. Versicherungstechnisch hast du hier die Risiken beider Welten: Motorschaden auf der einen, Hochvolttechnik auf der anderen Seite. Für Vergünstigungen gelten zusätzliche Anforderungen an CO2-Ausstoß und elektrische Reichweite.
Hybrid ohne Stecker
Der klassische Hybrid lädt seine kleine Batterie nur über den Verbrenner und beim Bremsen. Er gilt nicht als elektrisch betriebenes Fahrzeug im Sinne des Gesetzes und bekommt deshalb auch kein E-Kennzeichen.
Brennstoffzellenfahrzeug (FCEV)
Fährt elektrisch, erzeugt den Strom aber selbst aus Wasserstoff. Es ist emissionsfrei unterwegs und wird rechtlich wie ein reines Elektrofahrzeug behandelt. Die Besonderheit liegt im Wasserstofftank und der Brennstoffzelle – beides teure Komponenten, die in den Bedingungen genannt sein sollten.
Was bei allen Bauarten zählt
Unabhängig von der Technik solltest du auf dieselben Punkte achten: Ist die Antriebsbatterie ausdrücklich mitversichert? Sind Kurzschluss- und Tierbiss-Folgeschäden eingeschlossen? Werden Ladeeinrichtung und Ladekabel mitversichert? Und gibt es einen Altersabzug auf die Batterie? An diesen vier Fragen entscheidet sich, ob ein Tarif zu einem Elektrofahrzeug passt – nicht am Beitrag allein.
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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Maßgeblich sind immer die Bedingungen deines eigenen Vertrags.
Was ist der Unterschied zwischen BEV, PHEV und FCEV?
Ein BEV ist ein reines Batterieelektrofahrzeug ohne Verbrenner. Ein PHEV kombiniert Verbrenner und extern aufladbaren Elektroantrieb. Ein FCEV fährt elektrisch, erzeugt den Strom aber aus Wasserstoff über eine Brennstoffzelle.
Gilt ein Hybrid ohne Stecker als Elektrofahrzeug?
Nein. Ein klassischer Hybrid lädt nur über den Verbrenner und die Bremsenergie. Er gilt nicht als elektrisch betriebenes Fahrzeug im Sinne des Gesetzes und bekommt kein E-Kennzeichen.
Worauf muss ich bei der Versicherung eines E-Autos besonders achten?
Auf vier Punkte: ob die Antriebsbatterie ausdrücklich mitversichert ist, ob Folgeschäden aus Kurzschluss und Tierbiss eingeschlossen sind, ob Ladeeinrichtung und Kabel mitversichert werden und ob ein Altersabzug auf die Batterie greift.
Ist ein Brennstoffzellenauto anders zu versichern?
Im Grundsatz nicht, es wird rechtlich wie ein reines Elektrofahrzeug behandelt. Achte aber darauf, dass Wasserstofftank und Brennstoffzelle als teure Komponenten in den Bedingungen erfasst sind.
Christian WillmannVersicherungsmakler in Mannheim
KFZ-Versicherung von Deinem Versicherungsmakler Christian Willmann in Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen und im gesamten Rhein-Neckar-Kreis
Bilder sind KI-generiert




